Christoph Schwarze

Christoph Schwarze

„Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“ kommt auf den allgemeinen Frage-Hitlisten direkt nach „Was wollen wir trinken?“. Eine weitere unkaputtbare Fragestellung drängt sich im Zusammenhang mit dem unabhängigen Literaturvertrieb auf: „Wann ist ein Verlag ein Verlag?“. Dies und mehr bekommt Christoph, einer der großen helfenden Hände hinter Christian Ludwigs bisherigem Schaffen, vor genau jene geworfen.

Christoph, die Frage muss doch einfach kommen: Wofür steht Lieblingsempire 2014?

Für das, was es schon immer stand: “Alles kann, nichts muss!” Je nach Gesprächspartner sind wir mal eine Onlineagentur, mal Verlag, mal Spielwiese.

Was sind die Vorteile der „alternativen Buchveröffentlichung“?

Ein höherer Lerneffekt, tieferere Markteinblicke, direkte Resonanz und mehr Bewusstsein für Geld. Aber auch ebenso viele Nachteile.

Das ist bereits die vierte Veröffentlichung mit Christian Ludwig, inwieweit war die Herangehensweise an das Projekt „Moritz & Ivahn“ anders als bei den vorhergehenden?

Im Großen gar nicht, im Kleinen hoffentlich ohne frühere Fehler.

Inwieweit ist das Buch ein Gemeinschaftsprojekt?

Es gibt verschiedene Menschen für verschiedene Aufgaben.

Ein Roman, progressiv und doch in einem passenden Gewand. Welche visuellen Eckpunkte waren bei der Umsetzung zu beachten?

Dass es für uns am Ende Sinn macht.

Fasse die Geschichte doch mal kompakt in fünf Worte zusammen.

Zwei Männer, eine Frau. Gemütsbewegungen.

Ohne was kommt ein „Sommerroman“ nur bedingt aus?

Farben.

Foto: Christian Ludwig