Gedanken aus dem Sommerloch. Folge 2

image

Hinter die Kulisse Norwegens.

Die Temperaturen halbieren sich,
mein Auge arbeitet für zwei.

Jede Gasse schmückt eine Statue,
Fjorde verzieren sich selbst.

Ich gewinne immer wieder an Höhe,
die Berge verlieren an Bäumen.

Das Wasser fällt laut in Massen,
die eigene Geschwindigkeit steigt niemals.

Ich bin ein Opfer der Mücken,
niemand juckt plötzlicher Regen.

Elchwarnschilder schüren Hoffnung,
Waldsilhouetten lieben Black Metal.

Gemalte Wolken brechen auf,
Wohnwagen bleiben stehen.

Rote Häuser kopieren sich in guter Weise,
eigenhändig stapeln soll man Steine.

Fahrten im Slalom haben ihren Preis,
der Norden hantiert mit großen Zahlen.

Tage besitzen keinen Namen,
Stunden sind nach Ortschaften benannt.