Ihmchen, Ihmchen

Ihmchen, Ihmchen

Man nennt ihn Ihmchen, Ihmchen oder nichts,
übersehbar ist Trumpf, fern von Glitzer, auch Licht.

Der Blick in die Ecken, er durchforstet nach mehr,
stumm und leise, voll Zwang, frei von Gewähr.

Das Suchen auf der Stirn, seichtes Hoffen dazu,
ein Getränk teuer bezahlt, keine Wende im Nu.

Würde einer nur schauen, einer nur sehen,
ein kurzes Blinzeln, noch knapp vor dem Gehen.

Wo ist die Luke, die Luke zum Glück?
Wer kennt den Pfad Richtung Morgen, zumindest ein Stück?

Ihmchen, das Ihmchen, er doch mehr klein als groß,
Gedränge am Tresen, leer bleibt der Schoß.

Zum Gewinnen gekommen, den Ausgang zu zweit,
Ihmchen, der Gute, dem Lieben geweiht.

Und siehst du das Ihmchen, überreich ihm dein Lachen,
eins freudig, eins wissend, kein Schmunzeln entfachen.

Bist du selbst mal das Ihmchen, so sei dir gewiss,
ein Abend in der Ferne, dem Wechsel ein Riss.

Aus der Not mach die Tugend,
aus dem Lob dir die Jugend,
aus dem Ihmchen das Ich,
dem Fragezeichen ein Mich.