Jeder trägt etwas und meistens ist es schwarz.

Jeder trägt etwas und meistens ist es schwarz.

Das Leben in der Stadt kann eine so fruchtbare oder furchtbare Erfahrung sein. Im Wirrwarr von Wiederholung, Erwartungshaltung und erbetener Routine lebt es sich schön. Niemand scheut seine Angewohnheiten oder das Besprechen dieser mit anderen. Geheimnisse sollen ihre Funktion nicht behalten, Gerüchte verkommen zur Realität.

Berlin schreibt vielen Menschen, auch mir, die Geschichten wie von selbst – die Jahreszeiten geben ihr übriges noch dazu. Und so begleitet mich und die Leser in den kommenden zwölf Monaten die Geschichte um eine Gemeinschaft von vierzehn Personen. Eine Erzählung in Episoden, die erst im Laufe des Jahres entstehen werden. Mit mehreren Motiven pro Monat gibt die Fotografin Saskia Kyas jeweils den passenden optischen Zusatz.

Hennes Wagenrot und seine Verlobte Maren Kluge, die Geschwister Barbara und Claudia, der Hund Birko samt Herrchen Matthew Porter, David Massari, Eheleute Sarik und Gerda Wächter, der lange schon im Ruhestand sitzende Doktor Nebel, Mathilde vom Felde mit ihrem Begleiter Walter, Frietjof und seine beiden Partnerschaften Valentina und Alexander.

Die Protagonisten stehen schon heute fest, doch wohin sie das Jahr 2017 führen wird und in welcher Konstellation sich die Gesellschaft zum Jahresende befinden könnte, werden erst die kommenden Wochen nach und nach zeigen.