Marc Bieri

Marc Bieri

Gabe oder Waffe: Understatement erkennt man, wenn man es vor sich hat. Marc Bieri verkörperte ungeahnt eine Rollenfigur aus „Moritz & Ivahn“, bevor er den idyllischen Ort Garnateen auf einem Globus je hätte finden können. Irgendwo zwischen Schelm und politisch inspirierter Rhetorik hat er einer guten Handvoll Fragen auch Antworten gegeben.

Marc, du kanntest lediglich Bruchstücke des Inhalts zu „Moritz & Ivahn“ – weshalb hast du dich trotzdem zur Mitarbeit entschieden?

Ich kann es bis heute nicht verkraften, dass ich in den 90ern nie für die Bravo Foto Love Story gecastet wurde.

Vor einer Kamera zu stehen, das gab es das für dich in der Vergangenheit schon. Was treibst du sonst in Berlin?

Ein guter Freund von mir, Patrick Mettraux, ist Fotograf. Bei ihm landete ich schon mehrmals vor der Kamera. Sonst schreibe ich ab und zu mal Werbetexte für einen Baumarkt oder einen Klebestoff.

Was ist das Für und Wider, Portraits und eine Fotostrecke in einen Roman einzubauen?

Die Frage beantworte ich dann gerne nach der Veröffentlichung.

Wie politisch ist eine Geschichte, in dem die Liebe zweier Männer Dreh-und Angelpunkt ist und einer davon auch noch Ivahn heißt (und sie auf eine Halbinsel reisen)?

Wie nass ist Wasser?

Dein Werbetext für das Buch könnte etwa wie aussehen?

Irgendwann wacht man auf und merkt, dass die Realität jeden Traum zerstört.

Was packst du in deinen Koffer, wenn du nachher auf einen Roadtrip in das schöne Irgendwo abgeholt werden würdest?

Die größte Dolly Parton Hits Collection, die ich finden kann.

Die Rotbirne bleibt meine gefühlte Lieblingsfrucht, welche ist deine und warum?

Die Williams Birne. Eine klassische Frucht, aber nicht ganz so Mainstream wie ein Apfel.

Danke für die warmen Worte. Ach ja, Marc scheint Musik zu hören, sogar täglich zu empfehlen. Zum Beweis bitte hier vorbei schauen: www.facebook.com/tunebook

Foto: Joseph Wolfgang Ohlert