Marcel Danner

Marcel Danner

Er schrieb an, kam, sah und posierte: Marcel Danner war ein zufälliger Glücksgriff für die Portrait- und Fotostrecke des Buches. Mit Spaß und Euphorie dabei, das sieht man gerne.

Wie kam die Zusammenarbeit am Buch zustande und was hat dich daran gereizt?

Das war lustig. Ich habe spontan auf einen Facebook-Post reagiert, von dem Christian im Nachhinein irgendwie gar nichts wusste: „25-jähriger Typ, dunkelhaarig mit Bart und Brusthaar für Verbildlichung eines Romans gesucht“. Ich schrieb eine kurze Mail mit Fotos: „Hallo, ich denke, ich bin genau derjenige, den du suchst!“ Zack Boom. Christian antwortete mir gleich am nächsten Tag.

Du kanntest nur eine Zusammenfassung der Geschichte, was ist dennoch das Grundgefühl, das du von „Moritz & Ivahn“ hast?

Ich steh auf verzwickte Dreier-Geschichten! Triangle und so!

Macht es überhaupt Sinn einen Roman zu bebildern?

So, wie wir es machen, finde ich es gelungen. Die Fotos sind nicht zu konkret, lassen sich aber dennoch klar in gewisse Momente der Geschichte einordnen, das gefällt mir. Und es ist ja keine Bravo-Foto-Lovestory!

Das Buch könnte unter anderem als eine Ode an das Ausbrechen aus dem Alltag und das Zurückziehen aus dem gesellschaftlichen Trubel gesehen werden. Was hält dich selbst in einer Großstadt wie Berlin?

Genau dieser Trubel, den mag ich.

Hast du denn in Zukunft das Bestreben mehr vor der Kamera zu stehen oder war das eher Abwechslung für dich?

Ich genieße es, vor der Kamera zu stehen, deshalb sage ich nicht nein, wenn ich gefragt werde. Gute Bilder sind immer eine schöne Sache.

Wie könnte die Dekoration zur Veröffentlichung des Buches denn passenderweise aussehen?

Weiße Bettlaken und Sand!

Der Klub, der in der Geschichte eine wichtige Rolle spielt, nennt sich „Reissbrett“. Nenne drei Dinge, wie du dir den Laden vorstellst?

Holzig, dunkel, angesagt.

Foto: Joseph Wolfgang Ohlert