Scale The Summit – The Collective

Neulich in der Berliner U-Bahn: Drei Typen unterhalten sich angeregt bis angeheitert über ihre Gedanken samt Befindlichkeiten.

Typ 1:
„Ich bin so schrecklich ausgeglichen derzeit. Es läuft alles dermaßen rund und geradlinig, dass ich gar nicht weiß, wer und wie ich den Zustand mal abrupt und nachhaltig ändern kann.“

Typ 2:
„Mich plagen aktuell Kopfschmerzen, es rüttelt und wuselt in meinem Schädel so unvorhersehbar, dass ich mir Gedanken mache, wo das nur herrrührt.“

Typ 3:
„Ich plane eine Reise ins Gebirge, abgeschottet vom Hier und Jetzt. Trotz der gewaltigen Naturkulisse brauche ich dazu auch künstlich hergestellten Pathos, Rüttelbewegungen und Schwingungen als Soundtrack.“
Ein weiterer großer, schmaler Kerl mit Brille, langem Haar und einem Shirt mit der Aufschrift „Call Me Frickel“ beugt sich plötzlich zur Gesprächsrunde und zieht “The Collective” der Texaner Scale the Summit aus seinem Mantel.
„Hier für euch. Einmal als Aussicht auf Besserung, dann zweitens als möglichen Hintergrund des Ganzen und schließlich im Fall Nummer Drei als die perfekte Lösung. Bitteschön.“

Geschrieben für das Fuze Magazine