Sophie Nickolai

Sophie Nickolai

Ein Projekt mit solch einem Männerüberschuss wie im Falle „Moritz & Ivahn“ braucht seinen zurückhaltenden Ausgleich: Sophie Nickolai. Ja, sie war dabei, interessiert und mit dem schönen Gesicht vor der Kamera, dass sie in das Fototrio beförderte – das große Fragezeichen wurde Sophie jedoch weder kaffeerührend in Kreuzberg noch ohrenflüsternd im Bucher Forst los. Wir haken nach.

Sophie, was waren deine ersten Gedanken bei der Anfrage zur Mitarbeit am Buch?

Erste Gedanken sind ja meistens ziemlich wirr, aber es war wohl eine Mischung aus „kann man mal machen“ und „das ist bestimmt nichts für mich“.

Du kanntest nur eine grobe Zusammenfassung des Inhalts, was hat dich dennoch überzeugt?

Eindeutig: Christians Charme. Und der versprochene Kaffee.

Gibt es deinerseits denn Vorerfahrungen im Vor-der-Kamera-Stehen?

Nichts, was über semiprofessionelle Schulprojektfotos und unscharfe Partybilder hinausgeht. Ich steh lieber neben der Kamera. No Selfies!

Bei der Figur Anna hast du aktuell welches Bild im Kopf?

Leider immer noch nicht mich. Überhaupt ist Anna die Figur, unter der ich mir am wenigsten vorstellen konnte. Sie wirkt auf mich sehr ambivalent.

Gehören Fotostrecken denn überhaupt in einen Roman bzw. gab es nicht schon genügend Foto-Love-Stories?

Das sollte der Aufbau des Romans und der ästhetische Anspruch an ihn entscheiden. Begleitende Fotos beeinflussen unweigerlich die Vorstellungskraft des Lesers, dessen sollte man sich bewusst sein.

Nenne mir drei Dinge, die für dich unweigerlich in einen „Sommerroman“ gehören.

Sonne, Strand und gute Laune. Just kidding.

Achtung, alberne Gender-Frage: Deine Meinung zu dem alten Vorwurf, Happy Ends wären einst für Frauen erschaffen worden …?

Happy Ends wurden von Walt Disney erschaffen, und mit dem ist ja wohl jeder unweigerlich aufgewachsen.

Foto: Joseph Wolfgang Ohlert